Tecnológico de Monterrey – einmal hin alles drin

Gestern hatte ich also meinen ersten Tag an der Tec, die als die teuerste Privtuni in ganz Mexico gilt – weshalb erfuhr ich auch relativ schnell. Nach einem entspannten 10 Minuten Morgenspaziergang mit meinen Mitbewohnern zur Uni, hieß es dort erstmal ab zum Germany Stand um all meine Dokumente abzuholen. Dort traf ich auch erstmals auf all die anderen Studenten. Von Anfang an war klar, dass ein Land die Gruppe stark dominiert: Frankreich. Das stellten wir später auch bei der Vorstellungsrunde fest, denn fast jeder 3. im Raum ließ die Worte Francia oder France fallen. Jedoch gibt es auch einige Deutsche und Österreicher, viele Spanier und Lateinamerikaner – generell aber dominieren die Europäer. Nach der Vorstellungsrunde beginn die Tortur der Informationsveranstaltungen. Generelle Informationen, Security Information, Campus Rundgang – man kennt das ja. Besonders gut hat mir allerdings der Vortrag über die Sicherheitshinweise (nebenbei bemerkt war dieser auch der Längste) gefallen, da das Ganze nicht im geringsten mit good old Germany zu vergleichen ist. An der TEC wird man an den Schranken ersteinmal von schwerbewaffneten Männern begrüßt, deren Waffen teilweise größer sind als sie selbst (liegt evtl. auch an der relativ kleinen Größe der Mexikaner). Der gesamte Campus ist 24/7 Video überwacht und es gibt sowohl im als auch um den Campus herum einen 24h Sicherheitsservice. Die Securities flitzen hier mit schicken Segways durch die Gegend. Außerdem gibt es tatsächlich Spürhunde, die bei der Suche nach Drogen und explosiven Substanzen helfen sollen. Einer davon war sogar ein heller Labrador, eigentlich ganz süß, aber die Hunde sind auch darauf trainiert anzugreifen 😉 Am Ende gab es dann noch ein paar Tipps für Situationen, die einem hier in Mexico City passieren können – Ausgeraubt werden, in ein unoffizielles Taxi steigen, verfolgt werden etc. Die Uni betonte mehrmals, dass die Vorfälle sich in Grenzen halten und dass all diese Maßnahmen rein präventiv seien und lediglich eine Message nach Außen senden sollen. Nach dieser eindrucksvollen Präsentation ging es weiter zur Campus Tour, die mehr einer kleinen Stadt – Tour ähnelte. Die TEC, umgeben von Mauern, ist ein Ort an dem man tatsächlich sehr einfach überleben könnte. Inmitten der Gebäude gibt es einen Park mit kleinem See, Sitzgelegenheiten, Tennisplätze, Taco Stände, eine Crêperia, ein Café, eine Mensa in der man ein 3 Gänge Menu und ein Getränk für 3 € bekommt (mit deutschen Mensen niemals vergleichbar, denn das Essen ist tatsächlich lecker), abgesehen davon gibt es eine Apple-Store, eine Bank, ATMs und das übliche Studi-Zeugs: Bib, Buchladen, Supermarkt, Sporthallen  und all das auf dem Campusgelände – wahnsinn! Die Gebäude sind zudem sehr schön, sowohl alt als auch modern – für jeden was dabei. Generell ist der Campus sehr amerikanisch. Außerdem gibt es auch ein ausgedehntes Sport und Kulturprogramm, so kann man beispielsweise Bollywoodtanz, HoolaHoop oder Folklore Tanz belegen. Natürlich kann man auch jede Sportart wählen, die man sich so vorstellen kann. Leider durfte ich keine Fotos machen, da diese 2 Tage vorher angemeldet werden müssen 😉

Den ersten Tag erfolgreich beendet, luden die wilden Schweden dann auch gleich zum Tanze in ihr Haus (welches glücklicherweise fast neben unserem liegt). Dort gab es dann ein Barbeque mit viel Cerveza und man konnte alle etwas besser kennenlernen. Ich bin mir jetzt schon sicher: dit wird jut!

Hasta luego amig@s!

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