1° semana en la universidad: aventurera!

Die erste Woche Uni hab ich tatsächlich schon geschafft und bin schon jetzt um viele Erfahrungen reicher. Denn es gab viel zu organisieren, improvisieren und zu akzeptieren um diese Woche heil zu überstehen. Die Regeln hier sind so unheimlich strend. Man darf nur mindestens 6 Zeitstunden fehlen, was bei Kursen, die 3 Stunden dauern heißt, man darf nur 2 mal fehlen. Außerdem ist Pünktlichkeit hier sehr wichtig. Wer später als 5 min nach Beginn eintrifft, verbraucht direkt einen seiner kostbaren Abwesenheiten – zum Glück wohn ich sehr nah an der Uni! Das Schlamassel begann direkt am Montag. Ein Kurs über Research Methoden, der eigentlich in englisch sein sollte, war plötzlich auf spanisch – super. Nachdem eine andere Austauschstudentin und ich ersteinmal fluchtartig den Raum verließen und probierten eine Lösung zu finden, sind wir am Ende der Einheit nochmals zur Professorin und da ließ sich auch schnell ein Kompromiss finden. Wir beiden Mädels haben geschickt die Austauschstudentenkarte ausgespielt und so einigten wir uns darauf, unsere Arbeiten und Projekte auf englisch einreichen zu dürfen. Der Unterricht bleib auf spanisch, was in Sachen Sprache lernen auch nicht gerade ein Nachteil ist. Die Professorin war auch total nett und hat uns direkt ihr Büro gezeigt und wir haben noch richtig lang mit ihr gequatscht. Das Gleiche ist mir am Mittwoch nochmal passiert und wir haben auch dort selbige Vereinbarung getroffen – mal sehen was das noch so wird. Eins steht fest: sowas wäre in Deutschland undenkbar, denn die Professoren wussten nicht einmal, dass sie auf englisch hätten unterrichten sollen.

Am Dienstag hieß es dann: Introduction to Mexican Culture. Ich lernte, wie man hier in Mexico richtig läuft (die sind hier alle echt langsam) und sprachen über den stereotypischen Mexikaner, der überraschenderweise in fast jedem Land (in dem Kurs sind Franzosen, Australier, Kanadier und Deutsche) gleich aussieht. Am Nachmittag wurden uns von einem twitternden Professoren dann die „darkest sides of life“ gezeigt – Consulting. Ich glaube das wird einer der antrengensten Kurse, denn wir müssen das gesamte Semester ein Beratungsprojekt mit einem in Mexico ansäßigen Unternehmen machen, plus 3 Examen und jeder Menge Lesearbeit.

Der Mittwoch Abend steht jede Woche im Zeichen von nachaltiger Entwicklung. Das wiederum heißt für uns Studenten Hallöchen Adorno, Horkheim und viel viel Arbeit. Donnerstag und Freitag wiederholten sich dann nur noch einige Kurse und alles lief relativ planmäßig (glücklicherweise).

Da ich in meinem Consulting Kurs ein Unternehmen suchen musste, fuhr ich am Freitag nach Santa Fe, dem Kommerzzentrum Mexico City´s. Die Leute da sind so stinkreich, alles ist super modern und ganz anders, als das was ich bis jetzt so gesehen habe – sehr amerikanisiert. Mein Ziel war das German Centre Mexico, mit denen ich schon vorher Kontakt aufgenommen habe. Dort angekommen war ich schon ersteinmal sehr beeindruckt von dem Gebäude. Das Meeting war dann echt total schön und erfolgreich – die waren ganz heiß mit uns zusammen zu arbeiten und ich glaube das Projekt könnte ziemlich interessant werden. Einziger Nachteil meines Freitags: mich hat ein Mexikaner aus dem Kurs dahingefahren, da man im mexikanischen Verkehr ca. 1,5-2h für knapp 30km braucht. Der Mexikaner hat nen totalen Deutschland Fetisch und liebt das Land (in dem er witzigerweise noch nie war) über alles. Das war tatsächlich bisschen anstrengend, weil ich somit zur Verkörperung seiner großen Liebe wurde – naja was tut man nicht alles um das Taxi zu sparen.

Santa Fe

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Abends waren wir dann zum ersten Mal in einem der äußerst luxuriös eingerichteten Villen eines Tec Studentens. Holla die Waldfee – in diesem Land gibt es wirklich alles: von bettelarm bis superreich. Dort verköstigten wir dann natürlich auch den feinsten Tequila und anschließend ging es zur Einweihungsfeier der Deutschen, die an dem Tag in ihr Haus gezogen sind. Nach nächtlichem Tacoessen ging es dann auch endlich ins Bettchen.

Samstag stand ganz im Zeichen von Arbeit – wuhu. Belohnt haben wir uns dann später aber mit einer kleinen Shoppingtour. Außerdem habe ich meine ersten Fisch-Kaktus Tacos gemacht, die super lecker waren 😀

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Nebenbei gab es diese Woche auch zwei Erdbeben. Eins am Dienstag, was ich nur bemerkt habe, weil wir aus der Uni evakuiert worden sind und eins am Freitag, was dann schon etwas stärker war. Fühlt sich echt komisch an, wenn alles um dich herum anfängt sich zu bewegen. Die Erdbeben hier sind aber normal und stehen so ziemlich auf der Tagesordnung.

Hoffe ihr hattet auch ein schönes Wochenende, habt das Altstadtfest genossen und seid alle wohl auf 🙂

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