Last week as Chilanga!

Meine  letzte Woche als Chilanga (so nennt man die Leute, die in Mexico City leben) ist bereits in vollen Gängen und ich kann noch immer nicht fassen, wie schnell die 5 Monate Mexico umgegangen sind! Ich hab sooviel erlebt und freu mich schon Euch über alles zu berichten, wenn ich wieder in der Heimat bin. Nun aber erstmal zu meinen neusten Abenteuern, da ich ja nun wirklich viel Zeit habe, wird die Zeit natürlich intensivst genutzt!

Da das Wetter im Dezember in Mexico City besser ist, als von August-November, kann man endlich auch mal bisschen mehr Zeit draußen verbringen ohne von einem täglichen Regensturm oder ähnlichem überrascht zu werden (besonders gut, da ich meinen Regenschirm neulich verloren habe). Also entschieden wir uns in den Parque Ecológico de Xochimilco zu gehen um dem Großstadtjungle etwas zu entfliehen. Dort angekommen wurden wir von einer menschenleeren, grünen Oase  in Mexico City begrüßt. Viele Vögel, viel Grün und ne Menge Wasser – das Resume unseres Besuchs. Da fühlte man sich als Provinzkind natürlich fast wieder wie in den Weiten der erzgebirgischen Wälder. Dieser Effekt wurde zudem noch durch den wunderbaren Bergblick verstärkt. Es ist ja eher selten, dass man in Mexico City die weißen Bergspitzen sehen kann, da der Smog sein bestes gibt, um das zu verhindern. Wir hatten aber wirklich Glück, da es ein sehr klarer Tag war. (Leider auf den Fotos nicht ganz so gut zu sehen)

Mutierte Agave

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BlumenkindIMG_1553

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Agua para beber – Wasser zum TrinkenIMG_1568

Nach soviel Grün, besuchten wir am nächsten Tag das Diego Rivera Museum Anahuacalli. Das Museum beherbergt Rivera´s Sammlung prehispanischer Skulpturen. Wirklich interessant präsentieren sich auch drei Etagen (Unterwelt, Erde, Himmel) über 50.000  Skulpturen aus vergangenen Zeiten.

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Meine 3 großen Kakteen – Freunde und ich.

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Am Nikolaus Tag, der hier wohl auch nicht wirklich existiert, belohnten wir uns dann nach dem harten und arbeitsreichen Semester mit ein paar letzten Tagen Strand. Also ging es Freitag Nacht in den Bus an die Pazifikküste. Unser Ziel: Zihuatanejo. Im überaus komfortablen Bus, verging die 10-stündige Fahrt dann auch wie im Flug (oder Traum, denn ich hab noch nie so gut in einem Bus schlafen können). In Zihuatanejo, welches ca. 300 km nördlich von Acapulco liegt, angekommen wurden wir auch bereits in unserem super netten und entspannten Hostel erwartet. Super Pluspunkt: Troy der Hostelhund. Das Personal war super nett und wir haben uns sofort wohl gefühlt. Zihuatanejo (nachdem ich einige Tage da war, kann ich das Wort nun auch endlich aussprechen) ist ein kleiner Fischort und turistisch noch nicht ganz so erschlossen wie beispielsweise Acapulco, was es sehr sehr angenehm macht. Jedoch waren wir wohl die jüngsten Turisten dort, da es ein Mekka für pensionierte Amerikaner ist und man somit auf viele alte Gringos (= mexikanisch für Amerikaner) trifft, die ihren Lebensabend in vollen Zügen am Pazifik genießen – meiner Meinung nach nicht die schlechteste Option. Fisch war das Thema der Stadt und so verspeisten wir auch die ein oder andere Köstlichkeit aus dem Ozean.

Troy der Hostelhund!

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Das erste Mal: Krokodile im Freien!IMG_1637

Happi HappiIMG_1633

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Noch mehr Fisch

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La Sirena Gorda – die fette MeerjungfrauIMG_1603

Endlich auch ein paar mexikanische Freunde gefunden!IMG_1610

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Aus dem Paradies zurückgekehrt besuchten wir gestern mal wieder das historische Zentrum in Mexico City um uns endlich die Murale des Diego Rivera im Palacio Nacional anzuschauen. Diese waren wirkliche sehr beeindruckend uns erzählten die Geschichte Mexicos von der spanischen Eroberung bis hin zur Revolution.

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Der Zocalo schmückt sich mittlerweie auch etwas Weihnachtlich. Mexico, als weltweit größter Konsument von Coca Cola, hat natürlich standesgemäß einen riesen Weihnachtsbaum sponsored by Coca Cola in Mitten des Platzes errichtet. In diesem Sinne: Feliz Navidad!

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Vielfältig und spannend – das sind die beiden Worte, die mein Auslandssemester in Mexico wohl am besten zusammenfassen. Ich habe in den 5 Monaten soviel über Mexico, die Welt, andere Kulturen, Sprachen und Menschen gelernt, soviele tolle Erlebnisse gehabt, super interessante und liebe Menschen getroffen – all das hat die 5 Monate so besonders gemacht und ich bin so dankbar, dass ich diese Chance erhalten habe. Viele neue Erfahrungen konnte ich sammeln, die mir zahlreiche neue Perspektiven gaben und mir halfen mich, aber auch die Welt im Allgemeinen ein bisschen besser zu verstehen und das zu schätzen, was wir sooft als selbstverständlich betrachten.  Danke an alle Leser, die meinen Blog fleißig verfolgten und natürlich auch ein RIESENGROßES DANKESCHÖN an die Unterstützung aus der Heimat, ohne die das alles  nicht möglich gewesen wäre. Ich bin froh eine so tolle Familie und ganz wunderbare Freunde zu haben!

Aber natürlich gibts es  noch eine Menge zu entdecken und ich fühl mich hier in Mexico wirklich wohl. Deswegen werde ich im Januar bereits wieder zurück kehren und dann in Puebla meine Transformation von einer Chilanga zur Poblana zu vollziehen, um ein 6- monatiges Praktikum bei Volkswagen de México zu absolvieren. Wer diese tolle Möglichkeit in seine Urlaubsplanung einbeziehen möchte um mich nächstes Jahr in Mexico besuchen zu kommen wird bereits freudig mit Tequila und Tacos erwartet!

Am Sonntag geht es schließlich ab in den Flieger nach New York City um da noch ein paar spannende Tage zu verbringen und ich freu mich schon riesig darauf. Abgesehen davon werde ich bereits in etwa einer Woche am Donnerstag, den 19.12.2013 um 11:45 Berliner Boden betreten und freue mich euch alle ganz bald wieder zu sehen. Besitos!

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Advent, Advent kein Lichtlein brennt.

Einen wunderschönen ersten Advent wünsche ich Euch allen aus Mexico! Hier ist die Weihnachtsstimmung eher semi vorhanden. Man findet zwar hin und wieder übertrieben geshmückte Häuser á la USA, aber so richtig kann ich bei fast 20°C und Sonne nicht wirklich weihnachtlich eingestimmt werden. Heute versuchte ich dem mit Plätzchenbacken etwas entgegen zu wirken – ging leider mehr als schief. Meine Mission: Vanillekipferl. Gescheitert an: dem Nichtvorhandensein von Haselnüssen (Ersatzstoff: Mandeln – war irgendwie nicht die beste Idee) und weiteren Faktoren. Das Backangebot hier in Mexico ist wirklich klein und natürlich könnte ich es jetzt auf das Mehl oder die Butter schieben, aber da die recht wenig dafür können, muss ich wohl gestehen, dass ich kläglich versagt habe 😀 Auch die darauffolgende Mission Schokocrossies schlug fehl. da sich die Schokolade (ich dachte Kouvertüre) als richtige Schokolade herausstellte -mierda,  da muss ich wohl noch ein paar Spanisch Vokabeln nachholen. Naja in 3 Wochen darf ich dann ja schon den 4. Advent im Erzgebirge feiern – jippie!

Mein letzter Sonntag gestaltete sich etwas ereignisreicher als der heutige. Es ging nach Taxco, der Silberstadt in Mexico. 2 Stunden im Bus und schon war man angekommen in der schönen Kleinstadt im Staat Guerrero. Wie bereits erwähnt ist Taxco für seine Silbervorkommen bekannt, die Minenarbeiter streiken aber bereits seit 6 JAHREN!!! Trotzalledem, war Silber das Thema der Stadt. IMG_1261

 

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In der Semana Santa (die Osterwoche) gibt es hier immernoch den Brauch, den Leidensweg Christi nachzuempfinden und so gibt es Märsche mit schweren Holzstämmen.

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Von dem ein odere anderen Lädchen (wo auch bereits das ein oder andere Weihnachtsgeschenk erworben wurde), besuchten wir die Kirche Santa Prisca, die durch ihren Kolonialstil als eine der schönsten Kirchen Mexicos gilt. Nach meinem fachkundigen Kirchenauge (und nach 23490823 besuchten Kirchen in meinem Leben) muss ich wirklich zugeben, dass es ein wunderschönes Bauwerk ist. Aber seht selbst.

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Zudem beherbergt die Kirche eine der seltenen Malereien einer schwangeren Maria. Weltweit gibt es nur 5 Stück davon (2 sogar in Deutschland), da es damals verboten war Maria schwanger zu malen und meistens mit dem Tot bestraft wurde.

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Von der Kirche ging es dann ab auf den Berg zu Jesus (ein sehr religiöser Tag), der hoch über Taxco thront.

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Der Ausblick war atemberaubend und so ging es glücklich und zufrieden noch zum Magenbefüllung und schließlich wieder ab nach Mexico City.

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Wünsche euch eine entspannte Vorweihnachtszeit und bis ganz bald! Helenita aus Mexico!

La Huasteca – mit dem Viehtransport zum Wasserfall

Und schon wieder steck ich mitten in den Prüfungen (zum Glück die Finalen). Und trotzdem fand sich Zeit letztes Wochenende noch einen kleinen Trip einzuschieben. Denn hier in Mexico hatten wir eine Puente (=Brücke=langes Wochenende), da man das Jubiläum der Revolution am Montag feierte. Der eigentliche Jubiläumstag jedoch ist der 20. November, da das aber ein Mittwoch ist, kann man hier in Mexico ganz flexibel den Feiertag verschieben und sich ein schönes langes Wochenende gönnen. So ging es also Freitag Abend gegen 23 Uhr in den Bus und auf in die 11-stündige Fahrt. La Huasteca liegt am Golf von Mexico oberhalb von Mexico City im Bundesstaat San Luis Potosí (dehnt sich aber auch noch über viele weitere Staaten aus). Es ist bekannt für seine tolle Landschaft, ein tropisches Klima, den Jungel, den guten Kaffee und unheimlich viele Wasserfälle.

Samstag Morgen kamen wir direkt am ersten Wasserfall an und so ging es direkt vom Bus zum Wasserfallspringen. Ja, richtig – ich bin von Wasserfällen gesprungen. Einige kleine, aber einige waren doch auch (meiner Schätzung und der Lautstärke der Schreie nach zu Urteilen) fast 10 Meter hoch. Das Wasser war glasklar, aber leider auch recht kühl, da es direkt von den Bergen kommt. Das war bei fast 30°C im November aber eine nette Abkühlung. IMG_1035

Am Abend dann endlich im Hotel angekommen gab es eine nette Pool Party mit Freigetränken. Noch gezeichnet von der vorherigen Nacht, machte man sich am Sonntagmorgen auf zum surrealistischen Schloss des Edward James. Verrückt die Schotten!Edward William Frank James, Multimillionär und Kunstliebhaber, geboren 1907 in Schottland errichtete Mitten im mexikanischen Regenwald sein Lebenswerk – den surrealistischen Skulpturengarten Las Pozas.  Unheimlich beeindruckend und total unerwartet mitten im Nirgendwo erkundeten wir den riesigen Garten mit vielerlei Kunst und dem Hauseigenen Wasserfall.

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Anschließend fuhren wir weiter zu einem der größten Wasserfälle in der Region. Sehr abenteuerlich gestaltete sich der Weg zum Wasserfall, denn um den Weg zum Wasserfall zu erreichen musste man ersteinmal eine 40 minütige Fahrt im Viehtransporter auf sich nehmen. So ging es also über Stock und Stein, mit weiteren 40 Mitfahrer – Effektivität Mexican Style. Die Fahrt hat sich aber aufjedenfall gelohnt, denn der Ausblick im Sonnenuntergang war wirklich wunderschön.  IMG_1192

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Montag, der letzte Tag unserer kleinen Reise. Und natürlich gab es auch am Montag noch einen Wasserfall zu sehen. Puente de Dios – Brücke der Götter, ein Multiwasserfallgebiet mit tollen Farben und einem einzigartigen Naturschauspiel.

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Alles in allem mal wieder super interessant eine ganz andere Seite Mexicos zu erleben und es war wirklich entspannt sich das ganze nochmal vor den Prüfungen zu gönnen. Jedoch sollte ich langsam anfangen Glühwein zu trinken und Plätzchen zu backen, denn richtige Weihnachtsstimmung kommt bei den Temperaturen nicht wirklich auf. Hoffe ihr seid schon voll im Vorweihnachtsmodus. In einem Monat bin dann auch ich wieder dabei. Besos.

Día de Muertos

Ein langes und abenteuerreiches Wochenende hab ich hinter mir, denn es war Día de Muertos – einer der wichtigsten Feiertage in Mexico, der eigentlich Días de Muertos heißen müsste, da die Festlichkeiten immer am 1. und 2. November stattfinden. Am Tag der Toten gedenkt man hier den Verstorbenen. Der erste Tag ist Kindern gewidmet und der zweite Erwachsenen. Der Tag der Toten wurde von der UNESCO sogar in die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen. Doch ganz im Gegensatz zu unseren westlichen Vorstellungen von Tod, wird dem in Mexico komplett anders gegenüber getreten. Etwas befremdlich wirkt es dann doch, Musik auf dem Friedhof, mucha cerveza, ein Meer aus Lichtern, Blumen und Weihrauch. Es war unheimlich beeindruckend Teil dieser Tradition zu sein, denn der Tod wird als etwas betrachtet, vor dem man sich nicht fürchten muss. Vielmehr begegnen die Mexikaner der ganzen Thematik mit Ironie, was man besonders an der Vielzahl von Skeletten erkennen kann, die in jeder möglichen Form dargestellt werden.
Folgt man dem mexikanischen Glauben, so kommen die Verstorbenen einmal im Jahr zum Ende der Erntezeit zu Besuch aus dem Jenseits und feiern gemeinsam mit den Lebenden ein fröhliches Wiedersehen mit Musik, Tanz und gutem Essen.  Ganz traditionell wird an diesem Feiertag Tamales gegessen – egal ob herzhaft oder süß. Außerdem, gibt es ein süßes Brot – pan de muertos und heiße Schokolade.

Freitags blieben wir in Mexico City und besuchten das Gelände der UNAM (Universidad Nacional Autónoma de México) – die größte und bedeutendste Universität in ganz Mexico. Berühmt für ihre schöne Bibliothek, schmückte sich der Platz davor ganz im Zeichen des Tag der Toten.

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Nach einem Abstecher nach Coyoacan und ne Menge Tamales for free rief dann auch schon das Bett. Denn es gab ja noch einen zweiten Tag, der natürlich optimal verbracht werden musste. Und so ging es Samstag nach Xochimilco, einem Stadteil Mexico City´s, auf den Blumenmarkt. Mama Sternkopf wäre da sicher sehr glücklich gewesen 😉

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Von dort aus fuhren wir mit einem Pesero (öffentlicher Bus hier in Mexico – und immer eine Überraschung wert, dazu später mehr) nach Mixquic – einem Teil Mexico City´s, der ziemlich weit draußen liegt (ziemlich ziemlich sehr weit draußen) Wir hatten angenommen, dass Mixquic ja nicht soooo weit sein kann, da es ja noch Teil der Stadt ist. Tjaaaa, nach 3.5 Stunden im Bus merkt man dann eben doch, dass man in der zweitgrößten Stadt der Welt lebt. Die Busfahrt war sehr abenteuerlich, da wir zuerst einen super langsamen Fahrer hatten, der sich lieber mit all seiner Aufmerksamkeit seinem Handy widmete. Anschließend jedoch hatten wir einen richtigen Raser und wir fühlten uns eher wie in einem Viehtransporter (die Peseros sind nicht wirklich komfortable, Vorteil: man bezahlt auch nur ca. 6 pesos)

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Auf dem Weg nach Mixquic haben wir auch James und seine Freundin kennengelernt. James ist Amerikaner oder wie man hier in Mexico sagt: Gringo (gern auch beleidigend gemeint und oft werden wir so genannt :D) James ist gerade in Mexico für seine Doktorarbeit in mexikanischer Geschichte und war super witzig. In Mixquic angekommen erwartete uns dann allerlei – viel Essen, viele Bullen und viele Menschen, denn der Ort ist einer der Bekanntesten um den Tag der Toten zu feiern. Und ich verstehe auch warum, denn das Ambiente ist einfach umwerfend. Soviel Engagement und Aufwand. Abgesehen davon war ich doch auch etwas erschrocken, denn die Leute, die dort den Tag wirklich mit ihren Angehörigen feierten wurden von all den Touristen überhaupt nicht gestört, was mich wirklich verwundert hat, denn der Friedhof war super voll.

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Nach all den tollen Eindrücken stiegen wir wieder in den Pesero und, nach diesmal lediglich 2.5 Stunden, kamen wir nachts gegen 2:30 auch wieder in unserem Häuschen an.

Voll gepackt mit zahlreichen Día de Muertos Erfahrungen, nutzen wir den Sonntag um noch bisschen mehr von Mexico zu sehen. Also ging es ab ins Auto und in eins der Pueblo Magicos in der Nähe von Mexico City. Diesmals: Tepotzlán – einer der schönsten Orten, die ich bis jetzt in Mexico gesehen habe. Das Dorf ist voller Hippies, vielerlei Künstlern und viel Musik – super gemütlich. Nach ausführlicher Erkundung des Marktes gingen wir über zur eigentlichen Mission: bergsteigen – juhuuuu Abenteuer. Denn natürlich hieß es bergsteigen mexican style ohne ordentlich angelegte Wege. Vielmehr stiegen wir über eine Stunde über Felsen und treppenähnliche Steinansammlungen. Nichtsdestotrotz war das super-bien, denn die Landschaft und Natur war einfach atemberaubend – genau wie der Aufstieg. Ich vergesse immer wieder, dass ich mich hier mehrere tausend Meter über dem Meeresspiegel befinde und die Luft doch recht knapp wird, je höher man kommt (und das trotz jahrelangem Training im Erzgebirge). Nachdem ich dann mit einer halben Lungenembolik doch noch oben angekommen bin, war es die Anstrengung in jedem Falle wert. Eine Pyramide hoch oben thronend auf einem jungle bewachsenem Berg – WOW. Die Felsen und der Ausblick waren alle Mühe wert und es gab sogar Nasenbären, die einfach frei rumgeflitzt sind.

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Blumen im NovemberIMG_0988

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Wie ihr sehen könnt – ein rundum schönes Wochenende liegt hinter mir. Jetzt gehts schlafen und bald gibt´s mehr. Besos!

Willkommen – Puebla

Nach überstandener Krankheit, ging es dieses Wochenende ab nach Puebla und Cholula. Puebla ist mit etwas mehr als 2 Millionen Einwohnern Mexiko´s 4. größte Stadt. Im Gegensatz zu Mexico City jedoch ist Puebla fast schon dörflich, sehr gemütlich und wirklich nett anzusehen. Am Samstag starteten wir die ca. 2-stündige Busfahrt nach Puebla. An der Bushalstestelle in Puebla wurden wir ersteinmal auf (super) Deutsch begrüßt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Puebla eines der größten Volkswagenwerke außerhalb Deutschlands besitzt. Schön neben all den Sprachen auch mal wieder Deutsch lesen zu können 😉

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Im Hostel angekommen, hatten wir mal wieder richtig Glück mit unserer Unterkunft. Zentral, günstig, mit Dachterasse und ganz klassisch im Kolonialstil.

 

IMG_0556Blick auf die eine Auswahl der Kirchen in Puebla

 

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Nach einer kurzen Verschnaufpause mussten natürlich auch die leeren Magen gefüllt werden. Typisch für Puebla ist Mole Poblano con Pollo – das gönnte man sich dann auch direkt. Generell, war Puebla ein kulinarisches Abenteuer. Bekannt für seine Dulces (Süßigkeiten), die es wirklich an jeder Ecke gibt, probierte ich auch zum ersten Mal ein Nationalsnack: Chapulines. Das sind getrocknete Graßhüpfer, die man hier als kleines Schmankerl für zwischendurch genießt. Klingt und sieht auch wirklich schlimmer aus als es schmeckt.

 

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Von Puebla aus fuhren wir mit einem der Busse nach Cholula. Dort befindet sich die größte Pyramide Mexico´s, da diese aber unterirdisch ist, wanderten wir durch Tunnel, erklommen zahlreiche Treppen um letzlich die wunderschöne Kirche Santa Maria de los Remedios zu besuchen, die auf der Spitze der Pyramide thront.

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Cholula – AusblickIMG_0613

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Sonntag hieß es: Puebla weiter erkunden. Ich muss zugeben, dass die Stadt wirklich wunderschön ist. Nicht zu groß und doch so lebendig. Überall gab es Musik, Märkte, Süßigkeiten und ne Menge Kirchen, denn Puebla ist die Stadt mit den meisten Kirchen in Mexico.

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Puebla war die Reise wirklich wert und ich genieße es sehr im Oktober immernoch mit Sommerkleidchen und Shorts durch die Gegen zu marschieren – ich nehme an, dass das in Deutschland mittlerweile etwas anders aussieht 🙂 Leider geht die Zeit so schnell vorbei. Eigentlich möchte ich nur durch Mexico reisen, denn es gibt noch sooooviel zu sehen. Schade, dass ich ja hauptsächlich zum studieren hier bin. Ich hoffe in der Heimat ist todo bien und ihr dürft noch etwas auf den Schnee warten 😛 Besos y abrazos.

 

Día de la Independencía en San Miguel de Allende

Zwischen all den Prüfungen muss natürlich auch immer etwas Platz für Erkundungstouren sein. Eigentlich planten wir nur in eins der kleinen Dörfer in der Nähe von Mexico City zu fahren. Spontan entschieden wir am Samstagabend jedoch, dass es eigentlich spannender wäre den Unabhängigkeitstag am Enstehungsort mitzuerleben. So ging es Sonntagmorgen nach einer unterhaltsamen Taxifahrt, früh am Morgen, ab nach San Miguel de Allende in den Bundesstaat Guanajuato. Nach dreieinhalb komfortablen Stunden im Bus wurden wir in San Miguel leider mit viel viel Regen begrüßt. Im Laufe unserer Erkundungstour ließ der jedoch glücklicherweise schnell nach.

 

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In San Miguel scheint die Zeit still gestanden zu sein. Viele bunte, alte Häuser, Pflasterstein und ein super schönes historisches Zentrum – all das schafft eine sehr gemütliche Atmosphäre in der Kolonialstadt (und das trotz der ganzen Menschen, die nur für den Unabhängigkeitstag angereist sind).

 

Das wohl beste Geschenk der Deutschen an die Mexikaner:

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Mexikanische Gastfreundlichkeit

 

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Verrückte Hunde

 

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Chicas

 

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Blöderweise hab ich dann irgendwann unheimliche Nierenschmerzen bekommen und musste den Abend im Hotelzimmer verbringen. Das wiederum war ziemlich schade, weil die Festlichkeiten am Unabhängigkeitstag am Abend stattfinden. Es gibt jede Menge Micheladas (Bier mit Salz und würzigen Soßen), el grito – wortlich der Schrei, dort wird der Ausruf der Unabhängigkeit nachgestellt und alle schreien VIVA MÈXICO, VIVA MÈXICO und alles was man sich nach VIVA noch so vorstellen kann. Natürlich darf das obligatorische Feuerwerk, was in Mexico generell sehr opulent ausfällt, nicht fehlen.

 

Im großen und Ganzen war es aber trotzdem ein witziger und lohnenswerter Besuch und ich habe wieder ein bisschen mehr von Mexico kennenlernen dürfen.

Meine ersten zwei Prüfungen habe ich heute auch schon hinter mich gebracht. Nur noch 4, die ich vor mir habe. Außerdem war ich heute das erste Mal bei einem mexikanischen Arzt und musste mit Händen, Füßen und meinen super Spanisch-Skills erklären, dass ich fast sterbe. Ich glaube sowohl der Arzt, als auch ich hatten dabei viel Spaß und ich hoffe es geht mir bald wieder besser.

Abgesehen davon ist momentan Hurricane Zeit in Mexico. Deshalb sind die Hälfte aller Austauschstudenten auch nicht an der Uni, weil die dieses Wochenende nach Acapulco gefahren sind, wo es einen fürcherlichen Sturm hab, Straßen einfach weggespült worden sind und es keinen Landweg mehr nach Mexico City gibt. Zum Glück sind wir eine Woche früher gefahren. Mehr dazu könnt ihr hier lesen: http://www.derwesten.de/panorama/34-tote-durch-unwetter-in-mexiko-tausende-fliehen-vor-hurrikan-id8450015.htmlAlso mal wieder richtig Glück gehabt! Besos y abrazos!

Acapulco, Baby!

Hab schon lang nichts mehr von mir hören lassen, aber momentan gibts einfach viel zu viel zu tun. Ich habe nächste Woche meine ersten Prüfungen, 6 Stück an der Zahl, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils zwei und weiß noch nicht genau wie und wann ich dafür lernen soll. Hinzukommt noch, dass man natürlich als Austauschstudent auch ständig „genötigt“ wird das Land zu erkunden. So geht es dieses Wochenende beispielsweise in ein pueblo magico in der Nähe von Mexico City um am Sonntag den großen Unabhängigkeitstag zu feiern. Letztes Wochenende trieb es uns nach Acapulco das Urlaubsmekka der 50er Jahre und auch heute noch beliebtes Urlaubsziel am Pazifik.

 

Alles begann letzten Freitag mit viel viel Warten, da der Verkehr in Mexico einfach schrecklich war. Nach zwei Stunden nur um aus der Stadt zu kommen ging es dann weitere 3 Stunden ab an die Pazifikküste. Mitten in der Nacht angekommen ging es erstmal in den Hotelpool und dann ab ins Bett.  IMG_0374

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Den Samstag verbrachten wir dann den ganzen Tag an einem Privatstrand mit Open-Bar, das hieß für uns kostenlos Cocktails und viel viel Sonne!

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Acapulco ist bekannt für sein Nachtleben. Das hieß es dann am Samstag Abend zu erkunden und ja, es hat sich gelohnt. Wir waren in einem tollen Club mit Blick auf die funkelnde Bucht von Acapulco, es hab ein Feuerwerk, Konfetti und jede Menge Luftballons. Mit heiß getanzten Füßen gab es dann im Morgengrauen super leckere Tacos zur Stärkung bevor es dann wieder ab ins Bett ging.

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Sonntag stand dann ganz im Zeichen von zu lange schlafen und Sightseeing. Acapulco ist sehr amerikanisiert, es gibt viele Hochhäuser und generell bin ich durch meinen Karibikaufenthalt strantechnisch natürlich etwas verwöhnt, da kann die Pazifikküste nicht ganz mithalten. Jedoch gibt es in Acapulco viele kleine Märkte mit traditionellen Produkten. Nach den letzten Stunden am Strand hieß es für uns ab zu den berühmten Cliff Springern von Acapulco. Das Schauspiel bildete gleichzeitig den gelungenen Abschluss eines sehr entspannten Wochenendes.

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Abgesehen davon rennt die Zeit einem einfach davon und ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass es in weniger als 3 Montan schon wieder Heim geht. Nächstes Mal gibts dann Eindrücke aus erstes Hand vom mexikanischen Unabhängigkeitstag, der diesen Sonntag und Montag ist. Besos&Abrazos nach Deutschland! H.

 

 

 

 

 

 

Mérida – das Warm-up für Mexico City

Nachdem wir die ersten 9 Tage an einsamen Stränden und kleinen Städten/Dörfern verbracht haben, ging es am Mittwoch nach Mérida, der Hauptstadt Yucatans, in der wir mal wieder etwas Großstadtluft schnuppern konnten. In der schönen Kolonialstadt, die mit ihren 1,3 Millionen Einwohnern eigentlich doch noch sehr dörflich wirkt, verbrachte ich meine letzten Tage mit netten Leuten in einem super Hostel. Angekommen ging es nach der 4-stündigen Busfahrt ersteinmal in den Hosteleigenen Pool.20130731_202603[1]
Trotzdessen, dass ich mit 14 anderen Frauen in einem Schlafsaal untergekommen bin, war Mérida sehr sehenswert und erlebnisreich.  So erlebte ich mit meinen netten Bettnachbarn meine erste mexikanische Salsanacht in der Mezcaleria. Leider muss ich zugeben, dass ich mich mit dem Nationalgetränk Mezcal nicht so recht anfreuden konnte – dafür gabs aber super leckere Mango Mojitos.
Am Donnerstag hieß es dann Sight-Seeing. Mérida bietet viele schöne Prachtbauten im spanischen Stil und jede Menge Kirchen. IMG_0191Außerdem gab es einen riesigen Markt mit unendlich vielen Pinatas in allen Formen und Farben. 20130801_130514[1]
Am Abend habe ich dann meine erste Salsastunde gehabt (Rose sei bitte stolz auf mich), die das Hostel kostenlos angeboten hat. Danach ging es dann zu einem der vielen Plätze in Mérida wo es ein einstündiges, kostenloses Programm mit traditioneller Musik, Tänzen und Poesie (leider für mich noch etwas schwierig)gab. Irgendwie landeten wir dann wieder in der Mezcalerie und ließen den Tag entspannt ausklingen. Mérida, so schien es mir, war das Mekka der Deutschen, denn in unserem Hostel gab es unheimlich viele Deutsche oder zumindest Deutschsprachige.
Gestern morgen ging es dann bereits um 9 ins Taxi und ab in den Bus um die 4 Stunden Busfahrt zum Flughafen nach Cancun anzutreten. Gegen halb 2 am Flughafen angekommen, saß ich dann bis ca. 22h in stiller Eintracht mit mir selbst am Flughafen, bis sich mir gegenüber eine ältere Frau und ein etwas älterer Herr gegenüber setzten. Wie es sich herausstellte hatte deren Flug aus Cuba 5h Verspätung und somit verpassten sie auch den Anschlussflieger weiter nach America. Die Frau nahm sich dann kurzerhand ein Hotel, aber der Mann fand es anscheinend sehr erfrischend sich mit mir zu unterhalten und so saßen wir da noch bis 3 Uhr Nachts und haben uns über seine Frauenprobleme, seine Erlebnisse in Mexico und die hohe Kriminalität in Mexico City unterhalten ( das wiederum hat mich natürlich total entspannt :P). Es war sehr interessant, denn der Mann stammte aus Acapulco, lebt jetzt in Miami und hat in Mexico in Sachen Drogenkrieg und Korruption viel erlebt. Außerdem war die Geschichte mit seiner kubanischen Exfreundin auch sehr unterhaltsam und so verging die Zeit tasächlich relativ schnell.
Der 2-stündige Flug war recht angenehm, wenn auch sehr eng, aber als man über diese riesige Stadt flog, die Sonne gerade aufging und die Lichter am Boden einfach kein Ende nahmen, dann war das schon sehr beeindruckend.
Als ich dann an dem riesigen Flughafen angekommen war ging es ersteinmal auf Gepächsuche und natürlich bin ich ersteinmal gefühlte tausend Kilometer in die falsche Richtung gelaufen. Nichtsdestotrotz hat alles gut funktioniert und ich hab mir direkt ein Taxi bestellt. Die Taxifahrt hingegen stellte sich als enorme Herausforderung für den Taxista raus, dem nach einer halben Stunde Fahrt auffiehl, dass er ersteinmal den Weg Suchen müsste. Gesagt getan, nach weiteren 20 Minuten und vielen spanischen Schimpfworten hatte er die Straße immernoch nicht gefunden und so musste ich, übermüdet und navgationstechnisch nicht besonders fit, einen mexikanischen Taxifahrer durch eine 23 Millionen Metropole leiten, auf spanisch versteht sich. Nach knapp einer Stunde bin ich dann endlich von den Schranken meiner Guarded Area begrüßt worden und traf auch direkt auf Isabel, meine Vermieterin. Isabel ist super nett und hilfsbereit. Ich wohne hier mit ihrer Tochter, deren Freund und einer Franzosin zusammen.20130803_110109[1]20130803_162434[1]20130803_103913[1] Später kommen noch zwei Serbierinnen und dann ist die Butze auch schon voll. Isabel hat uns auch direkt mit ihrem Auto alles gezeigt und wir waren (mal wieder) super lecker Tacos essen und haben auch ihren Mann, Sohn und Tochter kennengelernt. Sprachtechnisch bin ich hier mit Englisch, Spanisch und Französisch vollkommen ausgedeckt. Die Gegend ist sehr schön, es gibt viele Bars, Restaurants und einen riesen Supermarkt fast vor der Tür.
Nun sitze ich endlich in meinem neuen Gemach in Mexico´s Hauptstadt und ich bin vollkommen zufrieden. Bin nun eine von 23 Millionen, die Höhe vertrag ich bis jetzt auch noch sehr gut und die Sonne scheint sogar (was hier nicht all zu häufig vorkommen soll). Das Haus ist richtig schön, die Gegend toll, auch wenn man sich etwas merkwürdig fühlt, wenn man durch Schranken laufen muss um in sein Haus zu kommen, aber daran gewöhne ich mich sicher auch noch. Jetzt werde ich versuchen etwas zu schlafen und freue mich schon auf die nächsten Tage! Allerliebste Grüße nach Deutschland und überall dort wo ihr euch gerade rumtreibt, hoffe euch gehts allen gut!

Tulum – que bonito!

Am Sonntag sind wir von Playa del Carmen mit einem viel zu kalt klimatisierten ADO (1. Klasse Bus) nach Tulum gefahren. Dort im Hostel angekommen haben wir uns ersteinmal ausgiebig von der letzten Nacht in Playa erholt. IMG_0129Am Tag darauf ging es dann bei gefühlten 302487°C auf zu den  berühmten Maya Ruinen Tulums, die nicht unbedingt wegen ihrer aufwendigen Architektur überzeugen, aber durch die direkte Lage an der Küste eine ganz besondere Atmosphäre versprühen.IMG_0131
Nachdem wir einen Großteil unserer Körperflüssigkeit durch aktives Schwitzen verloren hatten ging es logischerweise ab zum Strand, welcher mir bis jetzt am besten gefallen hat (und der Freien Republik auch).IMG_0155
Ich beginne tatsächlich den Schatten zu genießen, da es einer der wenigen Plätze ist, wo man es in der Hitze wirklich aushält. Wieder zurück im Hostel haben wir auch gleich zwei Deutsche kennengelernt, die gemeinsam mit uns im Dorm waren. Überraschenderweise trifft man hier echt viele Deutsche. Und so haben wir die nächste Nacht im German Dorm hinter uns gebracht, gefrühstückt und schon ging es wieder weiter zur nächsten Ruine nach Cobá, die ca. 45 km von Tulum entfernt, etwas weiter im Inneren der Halbinsel gelegen ist.IMG_0166
Nach einer schönen Dschungelwanderung erklommen wir eine der alten Bauten. Der Ausblick war Belohnung genug um den steilen und schweißtreibenden Aufstieg auf sich zu nehmen.IMG_0164
Cobá gilt als einer der weniger beeindruckenden Maya Ruinen, überzeugt aber vorallem durch seine Naturbelassenheit und den umliegenden Urwald. IMG_0170
Als Belohnung gab es dann eine Coco frio.
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Am Abend haben wir  mal wieder ein neues Kartenspiel kennengelernt und den Tag entspannt ausklingen lassen. Nach meinen beiden Frühstückspancakes, eigens vom Hostelbesitzer gemacht, führt die letzte Etappe nun ins ca. 300 km enfternte Merida, auf die andere Seite der Halbinsel. Bei mir ist also alles todo bien und ihr hoffe ihr Daheimgebliebenen habt die Hitze in Deutschland alle gut überstanden!

Vamos a la playa (del carmen)

Nachdem wir einen schönen letzten Tag mit einem super netten kanadischen Pärchen auf der Isla Mujeres erlebt haben und wir uns sogar mit einem Golfcart in den mexikanischen Verkehr (der zugegebebn auf Isla Mujeres sehr übersichtlich ist) gestürzt haben sind wir gestern mit dem Bus im schönen Playa del Carmen angekommen. IMG_0092

 

 

 

Das Hostel ist unglaublich schön und ich habe sogar mein eigenes Doppelbett. Heute haben wir uns nach einer abenteuerlichen Fahrt mit einem Techno- Collectivo (ja es gibt tatsächlich mexikanischen Techno) die Cenote Azul angeschaut. Die Cenotes sind Kalksteinhöhlen mit Süßwasser, das Wasser ist glasklar und abgesehen von den 83473294702347 Mücken war es den Besuch absolut wert. IMG_0106Ansonsten genieße ich das Cerveza und habe mich so langsam auch daran gewöhnt, das Klopapier nicht in die Toilette zu werfen. IMG_0120